Aufruf zum Tag der politischen Gefangenen 2026

Tag der politischen Gefangenen - 18.03. - Free Maja, Free all antifas

⁨🖤♥️Tag der Politischen Gefangenen♥️🖤

❗ Kundgebung ❗18.3.❗18 Uhr❗

❗Auf den Treppen vor der JVA Tübingen❗

Am Mittwoch den 18.03. gehen wir gemeinsam für die Freiheit aller Gefangenen auf die Straße.

Wir möchten damit ein lautes Zeichen der Solidarität senden, an all jene welche stellvertretend für eine progressive Politik oder ihre ökonomische Lage angegriffen und inhaftiert werden. Von der rechtswidrigen Auslieferung und Verurteilung von Maja, über die Konstruktion einer kriminellen Vereinigung (#AntifaOst), der Repression gegen Seenotretter:innen bis zur Inhaftierung von Schwarzfahrer:innen.

Das kämpferische Beisammen sein am Tag der politischen Gefangenen in Tübingen erachten wir als ein wichtiges Zeichen angesichts der sich verschärfenden Repression.

Wir wollen gemeinsam gegen Unterdrückung auf die Straße, Musik hören, uns austauschen, Redebeiträge hören, laut sein und wenn auch nur für einen kurzen Moment, die Isolation hinter den Mauern brechen.

Kommt vorbei!

Freiheit für alle Gefangenen!

instagram: antiautoritaeres_treffen

Gegen den rechten Marsch fürs Leben

Am 18.04. zu Pro Choice nach München

Für körperliche Selbstbestimmung
Gegen Abtreibungsgegner:innen
Gegen den Marsch fürs Leben
Vorträge: tba
Aktionstraining: 11.04.26
Anreise am 18.04.26

⁨Am 18.04. planen radikale Abtreibungsgegner*innen erneut den „Marsch fürs Leben“ in München. Diese Märsche sind eine der relevantesten öffentlichen Aktionsform der Anti-Choice-Bewegung und haben alleine letztes Jahr mehr als 2.000 Menschen auf die Straße gebracht. Somit ist der „Marsch fürs Leben“ die größte jährlich stattfindende rechte Versammlung in München.
Antifeminismus verbindet organisierten Rechtsextremismus mit bürgerlich-konservativen Kräften, insbesondere durch Anti-Gender- und Anti-Choice-Kampagnen. Der Marsch ist gesellschaftlich anschlussfähig inszeniert und ermöglicht Antifeminist*innen, ihre menschenfeindlichen Positionen öffentlichkeitswirksam zu verbreiten und sich mit der extremen Rechten zu vernetzen.
Sie stellen sich gegen Selbstbestimmung, gegen queeres Leben und gegen unsere Freiheit.

Doch wir sind viele und wir lassen das nicht unwidersprochen stehen.
Kommt mit zur Gegendemo!

Wir planen eine gemeinsame Anreise aus Tübingen und Reutlingen nach München! Die Anreise erfolgt nicht mit dem Zug, daher meldet euch bitte an, wenn ihr euch anschließen möchtet. Ticketverkäufe, deren Preis und Orte zum Kauf werden wir noch veröffentlichen.
Zusätzlich wollen wir vorher noch ein Aktionstraining anbieten, bitte meldet euch auch hierfür an.
Eine kurze Nachricht an a-treffen@proton.me mit der Info, dass ihr mitfahren wollt und ob ihr am Aktionstraining teilnehmen wollt, reicht aus.

Gemeinsam zeigen wir: Für das Leben heißt für das Recht auf Selbstbestimmung!🖤💜✊️⁩

Woche gegen patriarchale Gewalt 25.11. bis 6.12.

Banner malen, Basteltreffen und Epplehaus Kneipe

⁨Da Gewalt gegen FLINTA* eines der größten Gesundheitsrisiken ist, möchten wir das in den Mittelpunkt stellen und laden euch herzlich ein, gemeinsam ein Zeichen gegen patriarchale Gewalt zu setzen💜

Um uns kreativ auszuleben, wollen wir nicht nur ein Banner malen, um an die Gewaltbetroffenen zu erinnern. Wir bieten gleichzeitig an, verschiedene Textilien, wie T-Shirts, Taschen und mehr zu bedrucken und verschönern . Bringt daher gerne eigene Sachen, die ihr bedrucken wollt mit!

Für diejenigen, die einen aktiven Ausgleich suchen, gibt es die Möglichkeit, sich an Pratzen abzureagieren, ganz nach dem Motto „das Patriarchat wegboxen“. Das kann eine kraftvolle Möglichkeit sein, sich auf eine andere Art auszudrücken.

Solltet ihr eine kurze Pause brauchen, haben wir einen Rückzugsort und Menschen vor Ort, die jeder Zeit unterstützen und helfen können.

Wir gehen alle unterschiedlich mit bedrückenden Themen um und wir wollen mit Euch gemeinsam versuchen, eine große Bandbreite verschiedener Möglichkeiten abzudecken. Wichtig ist vor allem, dass keine*r alleine sein muss.

Zum Abschluss wollen wir den Tag mit einer Küfa und danach bei cooler Musik und ein paar Drinks ausklingen lassen. Kommt vorbei, lasst uns ins Gespräch kommen und gemeinsam für eine Welt ohne patriarchale Gewalt kämpfen.

Wann: 27.11. ab 16h
Wo: Epplehaus Tübingen

Wir freuen uns auf Euch!💜

AAT⁩

Soli-Party, 22.11., im Blauen Salon

„It’s not a phase, Mom!“🖤

Hey Leute!
Es ist an der Zeit, tief in den Kleiderschrank zu greifen, denn wir feiern uns unsere Teenager-Zeit zurück🥳

Zieh dich an, wie dein Teenager-Ich es gefeiert hätte:
Eyeliner bis zum Mond?
Bandshirts, die du nie gehört hast?
Neon-Leggings oder Skinny Jeans mit Nietengürtel?

Egal ob Emo, Skater, Dorfdisco-Legende oder ganz authentisch einzigartig. Hauptsache Style und jugendlicher Trotz!

Wo: Blauer Salon, Tübingen
Wann: 22.11. ab 22Uhr

Lasst uns zusammen auf unserer Soli-Party nochmal unsere Teenie-Zeit erleben. Wir freuen uns auf euch!❤️‍🔥

It’s not a phase – it’s a soli-party!

Antiautoritäres T⁩reffen Tübingen

Vortrag über politische Theorie des Anarchismus an der Uni!

Buchvorstellung und Erzählung mit Jonathan Eibisch
  • danach ab in die Schelling-Hausbar!
In welchen Begriffen lassen sich anarchistische Gedanken fassen? Welche Merkmale und Kriterien haben anarchistische Theorien? Welchen Nutzen können wir aus Theorie in Verbindung mit anarchistischer Ethik und Organisierung ziehen? Theoretische Beschäftigung muss längst nicht nur an Universitäten stattfinden und eine akademische Form haben – und dennoch brauchen wir sie, um uns zu reflektieren, stark zu machen und zielorientiert zu handeln. Die Veranstaltung ist ein Erfahrungsbericht über die intensive Beschäftigung mit anarchistischer Theorie, aus der eine Doktorarbeit und ein Buch hervorgegangen sind.
Jonathan Eibisch ist in Chemnitz aufgewachsen und hat in Jena Politikwissenschaften, Soziologie und Gesellschaftstheorie studiert. Er lebt in Leipzig, übernimmt Lehraufträge, macht Veranstaltungen und bloggt auf paradox-a.de
Danach wollen wir zusammen gemütlich in die Südstadt laufen um den Abend gemeinsam ausklingen zu lassen.
19:00 Uhr Vortrag Jonathan Eibisch Hörsaal 9, Neue Aula
21:00 Uhr Hausbar, Schellingstraße 6

Epple-Kneipe mit dem AAT!

Kommt diesen Donnerstag, den 05.06. in unsere Hausbar im Epple!

Für Austausch über antiautoritäre Organisation, ein kleines Pub-Quiz und einfach um den Tag bei lecker Bierchen oder Limo gemeinsam ausklingen zu lassen – ohne Konsumzwang, ohne Dresscode, nur mit guter Stimmung und entspannten Gesprächen!

Das Epple ist schon lange fester Bestandteil und eins der Zentren linker Subkultur in Tübingen. Leider machen sich auch hier die Auswirkungen der Corona-Zeit und anderer Entwicklungen bemerkbar. Es fehlt an Nachwuchs und Beteiligung – beides essenziell damit dieser Ort langfristig weiter existieren kann. Um dazu beizutragen diesem Ort linker Subkultur im sonst so bürgerlichen Tübingen wieder zu etwas mehr Aufmerksamkeit zu verhelfen und ihn langfristig zu bewahren, möchten wir von nun an jeden 1. Donnerstag im Monat eine Kneipe mit wechselndem Programm dort veranstalten. Sei es Pub-Quiz, Vortrag, Filmvorführung oder einfach nur gemeinsam den Abend ausklingen lassen.

Kommt vorbei, bringt Freund*innen mit, und habt ne schöne Zeit!
Ein Abend für alle, die Lust auf kreatives Beisammensein haben und Hierarchien hinterfragen. Ab 20 Uhr warten wir auf euch!

Save the Date(s):
05.06.
03.07.
07.08.
usw.

Heraus zum ersten Mai!

Die „Erste Mai“ – Initiative in Tübingen ruft auch dieses Jahr wieder zu einem Antiautoritären Block auf der DGB Demo auf. Im Anschluss wird es zudem wieder ein Maifest in der Südstadt geben.

Im Aufruf werden die Krisen des kapitalistischen Systems, sowie seine autoritären Tendenzen thematisiert.

Kommt vorbei und mit uns in den Antiautoritären Block:
10:00 Uhr am Europaplatz!

Weitere Informationen findet ihr auf der Seite der Initiative:
www.erstermaituebingen.blackblogs.org

*** Aufruf ***

Wir konnten in den letzten zehn Jahren den stetigen Aufstieg der AfD und den weltweiten Aufstieg eines neuen Autoritarismus beobachten.
Immer mehr entwickelt sich der bürgerliche, parlamentarische Staat in Richtung Autoritarismus, um die Krisen und Veränderungen im globalen Wirtschaftssystems abzufedern. Dabei scheint im Angesicht der vielseitigen Notstände eine solidarische Lösung fern und die Wahl scheint jene zwischen grünem Liberalismus und Faschismus zu sein.
Statt solidarischer Krisenlösungen, wollen Proto-Faschisten wie Merz weiter kürzen, nach den Ärmsten treten und fette Summen in Aufrüstung stecken. Das Grün-Liberale Antlitz wünscht sich stattdessen Wehrpflicht, Waffen, Solarpanels, E-Autos und bietet damit ebenfalls keine ernstzunehmende Option für die Mehrheit der Bevölkerung.
In der drittstärksten Volkswirtschaft der Welt gehen fast zwei Millionen Menschen regelmäßig in die Tafel, 14 Millionen befinden sich in relativer Armut, die Wohnungsnot grassiert doch die Antwort der Politik von lokaler bis Bundesebene sind Kürzungen und Erbsenzählen bei den Armen.
Wir werden uns das nicht gefallen lassen! Wir wollen uns nicht spalten lassen! Wir gehen am ersten Mai gemeinsam auf die Straße für ein solidarisches Miteinander und gegen den kapitalistischen Wahnsinn dieses Systems! 
Kommt in den Antiautoritären Block am Ende der Gewerkschaftsdemo.
Für eine solidarische Perspektive!

 

Nachtrag zum Tag der politischen Gefangenen in Tübingen

Am 18. März waren wir mit rund 60 Personen zum Tag der politischen Gefangenen in Tübingen auf der Straße. Nach dem Beginn um 18Uhr am Lustnauer Tor mit zwei Redebeiträgen zum Budapest-Verfahren zogen wir gemeinsam zur JVA Tübingen.
Dort folgten weitere Redebeiträge u.a. zum Rondenbarg-Verfahren, der Situation an den EU-Außengrenzen, der Repression gegen Antimilitarist:innen und zur Situation von Queeren Personen mit Knast.
Mehrere Personen aus der JVA kommentierten die Reden vor dem Knast immer wieder positiv und mit großer Freude über unseren Besuch. Wenn auch nur für einen kurzen Moment, konnten wir an diesem Tag die Isolation hinter den Mauern brechen.
Das Wiederaufgreifen des Tages der politischen Gefangenen in Tübingen erachten wir als ein wichtiges und erfolgreiches Zeichen angesichts der sich verschärfenden Repression.
Freiheit für alle Gefangenen!

Aktionen zum Tag der politischen Gefangenen

Rund um den Tag der politischen Gefangenen haben wir einige Veranstaltungen organisiert, zu welchen wir euch herzlichst einladen möchten13. März – Ludwigstraße 15 – Briefe schreiben und Vortrag

19:00 – Beginn Briefe schreiben an (politische) Gefangene
20:00 – Vortrag: „Free Maja! Free All Antifas!“ zum Budapest-Verfahren

18. März – Lustnauer Tor – Kundgebung und Film

18:00 – Kundgebung zum Tag der politischen Gefangenen
20:00 – Filmvorführung: „Solidarität verbindet. 100 Jahre Rote Hilfe“, Blauer Salon (Münzgasse 13)

30. März – Workshop mit der Roten Hilfe Stuttgart

14:00 – „Demo, Verhaftung, Hausdurchsuchung, Gerichtsprozess – Was tun wenn’s brennt?“ Um Anmeldung wird gebeten.

 

Was ist Anarchafeminismus? Ein Vortrag im Rahmen der Aktionswoche 08. März

Was ist Anarchafeminismus? – Ein Vortrag im Rahmen der Aktionswoche 08. März

Anarchafeminismus verbindet feministische Kämpfe mit dem Widerstand gegen alle Formen von Herrschaft, Unterdrückung und Machtstrukturen. Doch was bedeutet das konkret? Wie hängen Patriarchat, Kapitalismus und staatliche Kontrolle zusammen – und wie kann Widerstand dagegen aussehen?

In unserem anfängerfreundlichen Vortrag wollen wir gemeinsam erkunden, was Anarchafeminismus ist, welche Ideen dahinterstehen und wie diese im Alltag und in politischen Kämpfen praktisch werden können. Egal ob ihr schon erste Berührungspunkte mit dem Thema hattet oder ganz neu seid – alle sind herzlich eingeladen, vorbeizukommen, Fragen zu stellen und sich auszutauschen!

Kommt vorbei, lasst euch inspirieren und lasst uns gemeinsam über Wege zu einer herrschaftsfreien und solidarischen Gesellschaft nachdenken!